Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (2022)

Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (1)
  • Sa, 09. Nov 2019
  • 11 Kommentare
  • Michael

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 253828555

Elektroautos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Mit Ökostrom geht es aber deutlich schneller. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen.

Der Grund für das Abschneiden der Elektro-Fahrzeuge sind der immer noch relativ schmutzige Strom in Deutschland mit einem hohen Kohleanteil sowie die Antriebsbatterie. Deren Produktion ist aufwändig und treibhausgas-intensiv, was sich wie ein schwerer „Klima-Rucksack“ in der Bilanz niederschlägt.

Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (2)

Erst mit einem immer höheren Anteil an regenerativem Strom können die E-Autos ihre Klimabilanz gegenüber herkömmlichen Antrieben deutlich verbessern. Bei 100 Prozent regenerativem Anteil erfolgt die Amortisation der hohen Treibhausgas-Emissionen aus der Produktion bereits nach ca. 37.500 km gegenüber dem Benziner bzw. ca. 40.500 km gegenüber dem Diesel. Und jetzt hat auch das beste Erdgasfahrzeug (mit 15 Prozent Biomethan) keine Chance mehr:

In der Analyse von Joanneum Research werden alle relevanten Energieaufwendungen und Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs berücksichtigt. Dabei schneidet der Plug-in-Hybrid gemeinsam mit dem Benziner-Pkw am schlechtesten von allen gängigen Antriebsarten ab. Sein Problem ist vor allem die zusätzliche Batterie, die sich negativ auf die CO2-Bilanz auswirkt. Auch das reine Elektro-Auto kann seinen Klimavorteil ohne Ökostrom erst spät ausspielen: Im Vergleich zum Benziner nach 127.500 km oder 8,5 Betriebsjahren, im Vergleich zum Diesel nach 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahren.

Die beste Treibhausgas-Bilanz der konventionellen Antriebe weist unter heutigen Bedingungen das Erdgasauto mit 15 Prozent Biomethan auf, besser noch als der Elektro-Pkw bei Nutzung des deutschen Strommix.

Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (3)

Beim Einsatz regenerativer Energiequellen zeigt das Elektroauto die beste Treibhausgasbilanz, dicht gefolgt vom Brennstoffzellenfahrzeug. Aktuell wird Wasserstoff aber noch unter hohem Energieaufwand aus Erdgas hergestellt und ist deshalb noch keine Alternative. Zukunftsmusik sind auch synthetische Kraftstoffe, die aus elektrischer Energie und CO2 hergestellt und mit relativ geringem Aufwand in modifizierte Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können. Allerdings verschlingt die Herstellung dieser E-Fuels viel zu viel Energie.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs nur möglich ist, wenn Strom und alternative Kraftstoffe aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden. Dazu ist der Ausbau der regenerativen Quellen und die Anpassung der Versorgungsnetze nötig.

Quelle: ADAC – Pressemitteilung vom 25.10.2019

Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (4)

(Video) Teslas Umweltauswirkungen | Wie sauber ist Tesla? | Steckt mehr dahinter?

Ökostrom amortisiert Klima-Rucksack von Elektroautos nach 40.000 km (5)

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Thomas Freier

2 Jahre zuvor

(Video) Elektroauto Rohstoffe | Wieviele und welche Rohstoffe braucht ein E-Auto im Vergleich zum Verbrenner

Also liegt der angeblich große Klimarucksack nicht unbedingt an der Verbauten Batterie der E-Autos „siehe vielbeschworene Schweden Studie“ sondern an der Art der gelieferten Energie der Stromproyuzenten. Ich fahre seid ca. 1/2 Jahr elektrisch und habe es bisher nicht bereut. Mein Hyundai ioniq Electric ist Energieeffizient und wenn möglich nutze ich 100% Grünen Strom zum Aufladen, teils sogar gratis! Das ist endlich mal eine Studie, die etwas umfangreicher die Begleitumstände der Produktion der Antriebsenergie betrachtet! Weiter so!! Ohne Voreingenommenheit gegenüber Neuem!

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S. Zacharias

2 Jahre zuvor

Ich begreife dieses Studiendesign nicht (15.000 km, 15 Jahre). Tesla baut seine Autos für eine Laufleistung von 1,6 Mio km, heute noch mit mehreren Akkus, ab kommendem Jahr soll ein Akku für diese Laufleistung reichen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen Produzenten von e-Autos Fahrzeuge mit deutlich niedrigerer Laufleistung produzieren, denn wenn die Qualität viel schlechter ist, sind sie unverkäuflich. E-Go sagt von seinen Autos, dass sie 50 Jahre halten.
Logisch wäre also ein Vergleich über 1,5 Mio km statt 225.000 km, wobei Verbrenner wohl mehrfach ausgetauscht werden müssten, bei den e-Autos müsste der Akku getauscht werden. Dieses Studiendesign habe ich aber noch nie gesehen. Mache ich einen Denkfehler, denken die Wissenschaftler verbrennernormativ oder wird Lobbymacht eingesetzt?
Auch den heutigen deutschen Strommix für die gesamte Nutzungsdauer eines e-Autos zugrunde zu legen, scheint mir absurd, da dieser Strommix sich jedes Jahr ändert.

J.R.

2 Jahre zuvor

Selbst wenn man mit dem E-Auto 100% regenerativen Strom ‚tankt‘, fährt dieses trotzdem immer mit dem aktuellen Strommix, weil die geladene Energie nicht mehr für die anderen elektrischen Verbraucher zur Verfügung steht und die fehlende Energie durch die übrigen Kraftwerke entsprechend dem aktuellen Strommix ersetzt werden muss.
Die Untersuchung sagt nicht mehr aber auch nicht weniger, als dass beim aktuellen Strommix ein E-Auto bei üblicher Nutzung über Lebenszeit oft sogar mehr CO2 als ein Verbrenner erzeugt. Im Vergleich zum Benziner spart es aktuell nämlich erst ab 127.500km und im Vergleich zum Diesel sogar erst ab 219.000km überhaupt CO2, fährt man weniger, hat man durch den CO2-Rucksack bei der Herstellung gar mehr CO2 als mit einem konventionellen Verbrenner erzeugt. Und das mit riesigen Subventionen. Bis 2030 kann man die Klimaziele so jedenfalls nicht erreichen.
Es wäre vermutlich sinnvoller, erst mal den Energiemix deutlich zu verbessern, bevor man die E-Mobilität so pusht.
Bis dahin besser äquivalent zur 6.000€-Förderung von E-Autos z.B. eine eFuels-Förderung von 500€/Jahr (ergibt über Lebensdauer 12 Jahre auch wieder 6.000€), damit sofort mindestens 20% CO2 einsparen und in der Zukunft, wenn bzw. falls der Energiemix stark Richtung 100% geht ggf. verstärkt auf E-Mobilität v.a. im Kurzstreckenverkehr umstellen. Für die Langstrecke und den Schwerlastverkehr sehe ich mittelfristig bis 2030 v.a. eFuels und mittel- bis langfristig zunehmend die Brennstoffzelle.

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Romeo

2 Jahre zuvor

(Video) E-Mobilität - PCS Mai 2022

100% Ökostrom (ohne CO2 Anteil) kann rechnerisch nie geben.

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Rüdiger Günttner

2 Jahre zuvor

In Zukunft muss beim E-Auto auch das recyceln der Batterie berücksichtigt werden,
das verbessert die Klimabilanz erheblich!

Ruediger

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Stefan Dantinger

2 Jahre zuvor

Die ADAC Studie hat eine Bug. Nach 225.000 KM wird ein E Auto entsorgt. Das halt ich für falsch. Es gibt einige Tesla Model S, die mit erstem Akku schon die 300.000 KM hinter sich gelassen haben und noch keine Anzeichen machen, wegen zu hoher Betriebs- und Instandhaltungskosten unwirtschaftlich zu werden, was dann oft zu einer Verschrottung oder Verwertung führt. Einfach bei Youtube mal nach Ove Kröger suchen. Er ist ein sachlicher Praktiker, der Second hand Model S regelmäßig unter die Lupe nimmt. Auch welche, mit deutlich mehr als 300.000 KM, die immer mit der ersten Scheibenbremsanlage und erstem Akku bei ihm auf der Hebebühne landen. Und da Tesla mit seinen 8 Jahren Garantie auf Motor und Akku diese Komponenten als Upgrade Recycling wieder in die ursprünglichen Fahrzeuge zurückbaut, ist hier eine sehr gute Ökobilanz entstanden.

Ein Motorschaden ist bei vielen, auch relativ neuen Ottos oft ein wirtschaftlicher Totalschaden. Nicht bei Tesla,

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Josef G.

2 Jahre zuvor

(Video) Webinar #40: Hannes Jaenicke im Feierabendtalk: "Wir müssen die Agrarlobby entmachten!"

Die ADAC Studie ist nicht brauchbar. Sie ist nicht aktuell und im kleingedruckten steht, das beim Erdgas mit einem Biomethan Anteil von 15 % gerechnet wird, tatsächlich sind 1 % im deutschen Erdgasnetz.
Beim deutsche Strommix wurde auf das Jahr 2015 zurückgegriffen.
2019 beträgt der CO2 Anteil je kWh bei ca. 400 Gramm.
Bei der Batterie verzichtet die Studie auf ein 2. Leben und auf ein Recycling, sondern geht von Entsorgung aus.
Deshalb schreibt ADAC das die Studie demnächst aktualisiert werden soll.
Sie ist für Erdgas schöngerechnet zu Lasten der E-Autos.

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J.R.

2 Jahre zuvor

Danke für den Kommentar.
Es gibt heute zu wenig Anlagen, um den Bedarf für morgen zu decken, das ist vollkommen richtig. Gilt aber genauso für die E-Mobilität. Die Errichtung erzeugt CO2, ja, gilt aber auch für Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Über die Entsorgung von z.B. Rotorblättern reden wir erst gar nicht.
Der Unterschied ist, dass, wenn wir mal kurz über das ‚Heute‘ reden, wir bereits jetzt z.B. R33-Kraftstoff, eine Beimischung von 33% C.A.R.E.-Diesel, für 20-25 Cent mehr tanken und sofort 20% CO2 sparen können. Beim Elektroauto kann heute leider noch kein CO2 gespart werden, selbst wenn Ökostrom geladen wird, weil einerseits der CO2-Rucksack noch nicht abgebaut ist (außer der Kilometerzähler zeigt vielleicht schon mehr als 219.000km beim Vergleich mit Diesel) und zudem der Energiemix leider noch nicht ausreichend regenerative Energie enthält.
R33-Kraftstoff spart mindestens 20% CO2, wenn man dem Hersteller glaubt. Konventioneller Diesel erzeugt bei der Verbrennung ca. 2,65kg CO2 pro Liter, die Ersparnis an CO2 mit R33 sind also etwa 0,5kg/Liter, der Mehrpreis beträgt etwa 0,25€/Liter, ergibt also einen Preis von aktuell 500€/Tonne gespartem CO2. Das ist noch sehr teuer, ja. Jetzt kommen wir also zum Punkt ‚Kosten‘. Wer CO2 sparen will, muss dafür zahlen oder sich einschränken. Punkt. Bei R33 wie beschrieben kostet das aktuell 500€/Tonne. Ein E-Auto hingegen kostet ohne Subvention ca. 10.000€ mehr als ein vergleichbarer Benziner und spart Stand heute gar kein CO2, erst vielleicht in der Zukunft ab einer gewissen Laufleistung, s.o., d.h. Preis=10.000€/0t CO2-Ersparnis, d.h. rechnerisch unendlich teuer. Dann besser Bäume pflanzen oder einfach weniger Fahren…
Zur Kurzstrecke: Bei der Verbrennung von eFuels entstehen durch deren Reinheit deutlich weniger Schadstoffe, insbesondere auch weniger Ruß. Damit soll selbst bei häufiger Kurzstreckenfahrt ein Zusetzen des Partikelfilters der Vergangenheit angehören, was einen Mehrwert bedeutet. Hier könnte ich mir sogar eine Akzeptanz für einen gewissen Mehrpreis vorstellen.

Bitte nicht falsch verstehen, Ihre Argumente sind nachvollziehbar und werden sicher von vielen geteilt.

Ich plädiere aber dafür, verstärkt zu überlegen, wie wir die Klimaziele bis 2030 tatsächlich erreichen können und nicht nur im ‚Morgen‘ zu leben.

Wir müssen sofort beginnen, das schulden wir unseren Kindern!

Eine Verrechnung von E-Autos mit 0g CO2/km ist hierbei sicher nicht hilfreich…

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BMW könnte, will aber keine E-Autos mit mehr als 1000 km Reichweite bauen

(Video) E-Auto im Praxis- und Öko-Check – sind E-Autos wirklich besser als Verbrenner? I Ökochecker SWR

FAQs

Wie lange muss ein E-Auto fahren um klimaneutral zu sein? ›

Damit liegen die Reichweiten der E-Autos bei durchschnittlich 150 bis 400 km. Und das Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren die Reichweite in etwa verdoppeln wird, also bis etwa 800 km erweitert werden könnte.

Wann amortisiert sich ein E-Auto CO2? ›

Amortisationsdauer je nach Strommix zwischen 1,6 und 3,6 Jahren. Gemäß der aktuellen Analyse verursacht ein Elektroauto, das mit dem deutschen Strommix geladen wird, ab einer Kilometerleistung von rund 50.000 Kilometern weniger Emissionen als ein Benzinfahrzeug.

Wann amortisiert sich ein E-Auto? ›

In der Folge amortisiert sich das Mittelklassefahrzeug nach knapp 10 Jahren, wenn 20.000 Kilometer im Jahr gefahren werden. Bei 15.000 Kilometern dauert es schon 13 Jahre, bis das Mittelklasse-Elektroauto günstiger ist. Gerade große und schwere Fahrzeuge haben oft teure und leistungsstarke Batterien verbaut.

Ist das Elektroauto ökologisch sinnvoll? ›

E-Autos inzwischen im „grünen“ Bereich

So sind sich Expert:innen der Fachwelt im Hinblick auf die Umweltbilanz inzwischen grundsätzlich einig: Elektroautos verursachen deutlich weniger Treibhausgase als Verbrenner (Ausnahme: Länder mit einem schlechten Strommix).

Warum E-Autos nicht die Lösung sind? ›

Ein Elektroauto verursacht Stau und benötigt Parkflächen gleichermaßen wie ein Fahrzeug mit Ottomotor. Des Weiteren verursachen E-Autos durch Rollgeräusche vergleichbaren Lärm, da heutige Verbrennungsmotoren in der Regel nur noch minimal Lärm erzeugen. Dementsprechend ist E-Mobilität diesbezüglich keine Lösung.

Wer zahlt die höchste THG Prämie? ›

Höchste garantierte Auszahlung – JUICIFY zahlt 675 Euro!

Wer seine THG-Quoten für 2022 und 2023 über JUICIFY verkauft, kann dadurch insgesamt sogar 675 Euro an THG-Prämie erhalten und bekommt die Zahlung für beide Jahre direkt ausgezahlt.

Wann ist ein E-Auto sinnvoll? ›

Elektroautos sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit und die Antriebskosten sind geringer. Zusätzlich sind die Wartungskosten günstiger. Daher wird der Betrieb eines Elektroautos im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor im Lauf der Zeit immer günstiger.

Warum E-Autos nicht die Zukunft sind? ›

Doch die beiden Politikwissenschaftler Ulrich Brand und Mathias Krams von der Universität Wien gehen davon aus, dass es mit einer bloßen Antriebswende nicht getan sein wird: Denn auch Batterie- oder Brennstoffzellen-Autos verbrauchen massenhaft Platz, Ressourcen und Energie, verursachen Klimazerstörung und Feinstaub.

Wie viel CO2 spart man ohne Auto? ›

Mit Bus und Bahn oder dem E-Bike lässt sich der CO2-Ausstoß im Alltag drastisch reduzieren, mit dem Fahrrad sogar auf null bringen: Auto: 472 kg CO2 pro JahrBus und Bahn: 211 kg CO2 pro Jahr. E-Bike: 13 kg CO2 pro Jahr.

Welches Auto sollte man 2022 kaufen? ›

Das sind die Autoneuheiten 2022
  • BMW 2er Active Tourer.
  • BMW XM.
  • Cupra Born.
  • Dacia Jogger.
  • DS 4.
  • Ford Tourneo Connect.
  • Honda HR-V.
  • Kia Sportage.
10 Dec 2021

Was kostet 1 kWh Strom 2022 für Elektroauto? ›

April 2022: Das Laden im Schnellverfahren wird drastisch teurer und auch der Wechselstrom der AC-Ladestationen kostet schon bald statt 38 Cent, 49 pro Kilowattstunde.

Haben E-Autos wirklich eine Zukunft? ›

Insgesamt ist der Trend klar: Die Elektrifizierung der Antriebe, über die so viele Jahre diskutiert wurde, vollzieht sich plötzlich rasend schnell. Begleitet wird dieser Sprung in Richtung E-Mobilität von einer Modelloffensive der Hersteller, bis 2024 hat die Industrie 600 neue E-Auto-Modelle angekündigt.

Welche Nachteile haben E-Autos? ›

Die Nachteile der E-Autos
  • Teilweise lange Ladedauer.
  • Begrenzte Reichweite bei sehr langen Überlandfahrten.
  • Akku-Technik mit Luft nach oben.
  • Ausbaufähige Ladeinfrastruktur.
  • Höherer Kaufpreis.
5 Aug 2021

Sind E-Autos Klimakiller? ›

Im Jahr 2020 wurden über 3 Millionen Elektroautos gebaut. Das entspricht einer Versiebenfachung gegenüber dem Jahr 2015 (10). In den nächsten Jahren rechnen wir mit einem noch schnelleren Anstieg. Neueste Studien gehen bei heute produzierten Batterien von CO2-Emissionen zwischen 40 und 100 kg/kWh aus (10).

Sind Elektroautos gut fürs Klima? ›

Sind Elektroautos gut für die Umwelt? Jein, mit einer klaren Tendenz zu einem deutlichen Ja! Emissionsfrei und schadstofffrei auf der Straße, mit Optimierungspotenzial bei Herstellung und Produktion, sind E-Autos schon heute leicht im Vorteil gegenüber Verbrennern, wenn es um die Ökobilanz geht.

Wie lange hält ein E-Auto motor? ›

Momentan geht man von einer Lebensdauer von acht bis zehn Jahren aus, was ungefähr 500 bis 1.000 Ladezyklen entsprechen sollte. Man geht hierbei von einer durchschnittlichen Reichweite von 100 Kilometer pro Ladevorgang aus, was dann einer Laufleistung von 50.000 bis 100.000 Kilometer entsprechen würde.

Wie lange hält ein E-Auto? ›

Moderne E-Autos sind mit hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet, die eine lange Lebensdauer versprechen. Eine Laufzeit von acht Jahren bzw. 160.000 Kilometern mit mehr als 70 Prozent der ursprünglichen Speicherkapazität sind vom Hersteller garantiert.

Was passiert mit den alten Batterien von Elektroautos? ›

Entscheiden sich Hersteller oder die Rücknahmestelle dagegen, die E-Auto-Batterie direkt zu entsorgen, gibt es zwei Verfahren, um die Batterie zu recyceln: Das thermische Aufschmelzen und das mechanische Schreddern. Beim ersten Verfahren, dem Aufschmelzen, werden die Batteriezellen eingeschmolzen.

Wie lange gibt es die THG-Prämie noch? ›

Wie lange wird es die THG-Quote geben? Stand heute ist es geplant, die Prämie bis 2030 auszuzahlen. Der Betrag für das THG-Angebot kann sich jederzeit ändern.

Ist die THG-Prämie steuerpflichtig? ›

Der Gesetzgeber hat im März 2022 auf Bund-Länder-Ebene entschieden, dass Privatpersonen Erlöse aus THG-Quotenprämien nicht versteuern müssen. Damit ist die bisherige Gesetzgebung, dass Quotenerlöse gem. § 22 (3) EStG einer Freigrenze von 255 € unterliegen, hinfällig.

Wie hoch ist die THG-Quote 2022? ›

THG-Quote für das Jahr 2022: 7 %

Sind E-Autos langlebiger? ›

Ihre Lebensdauer übertrifft jene der Verbrenner um ein Vielfaches. Hinzu kommt, Fahrer von Elektroautos gehen meist umsichtiger mit ihrem Wagen um, fahren eher im Spar- als im Spaßmodus. Die Höchstgeschwindigkeit ist häufig auf 150 bis 160 km/h begrenzt.

Ist ein E-Auto in der Versicherung teurer? ›

"Trotz des höheren Anschaffungspreises sind Elektroautos in der Kfz-Versicherung oft deutlich günstiger als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor", erklärt Versicherungsexperte Schütz.

Welches Auto bei 15000 km im Jahr? ›

Inhaltsverzeichnis. In den vergangenen Jahren galt die Faustformel: Ab einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern lohnt die Anschaffung eines Diesel-Fahrzeugs. Der niedrigere Spritpreis, verbunden mit dem geringeren Verbrauch rechnet sich gegen den höheren Anschaffungspreis und höhere Steuern.

Was ist besser E-Auto oder Wasserstoff? ›

Elektroautos verfügen über eine sehr hohe Effizienz. Rund 70 Prozent der gespeicherten Strommenge kommen tatsächlich als Antriebsleistung zum Tragen („Tank to Wheel“-Effizienz). Bei Wasserstoffautos ist dieser Wert mit etwa 20 Prozent im Vergleich zu Stromern deutlich geringer.

Wann kommt die 1000 km Batterie? ›

Der chinesische Hersteller CATL hat jetzt eine neue Generation Akkus angekündigt und die sollen eine Reichweite von 1000 km haben. Die Produktion soll 2023 anlaufen. Elektroautos gibt es mittlerweile in allen Formen und Größen.

Hat Benzin noch Zukunft? ›

Klassische Verbrenner – also Benzin- und Dieselautos, die mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden – sollen innerhalb der nächsten 15 Jahre auslaufen, so der Politiker Mitte März 2021. Ein völliges Verbrenner-Verbot drohe mit Blick auf synthetische Kraftstoffe aber nicht.

Wie viel CO2 lassen sich im Einfamilienhaus pro Jahr einsparen? ›

Dabei ließen sich in einem Einfamilienhaus pro Jahr 135 Kilo an Treibhausgas-Emissionen sparen, wenn alte Glühbirnen durch neue LED ersetzt werden. Wer Geräte wie PCs, Laptops oder Fernseher tatsächlich ausschaltet und nicht nachts angeschaltet oder auf Standby weiterlaufen lässt, kann ebenfalls Strom und CO2 sparen.

Wie viel CO2 pro kWh Strom? ›

Das zeigen aktuelle Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA). Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte demnach 2021 in Deutschland durchschnittlich 420 Gramm CO₂. 2020 lag dieser Wert bei 375 g/kWh, 2019 bei 411 g/kWh.

Wie viel CO2 spart ein Elektroauto? ›

CO2-Bilanz von E-Autos: Alles eine Frage der Zeit und der Laufleistung?
AntriebBenzin
CO2-Emission in der Produktion, Wartung und Entsorgung2020: ca 60 g/km 2030: ca 60 g/km
CO2-Emission im Fahrbetrieb (bspw. durch Ladestrom verursacht)2020: ca 170 g/km 2030: ca 150 g/km
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25 Oct 2021

Wie oft muss ein E Auto zur Inspektion? ›

Vom Hersteller wird lediglich angeraten, alle 2 Jahre eine Inspektion des Elektroautos durchführen zu lassen. Viele Hersteller schreiben einen jährlichen Service vor oder je nach 15.000 gefahrenen Kilometern.

Welche Autos haben die wenigsten Probleme? ›

Gesamtsieger ist der Mercedes GLC mit den wenigsten erheblichen Mängeln nach zwei bis drei Jahren (1,5 %). Auch der zweite Platz geht mit der B-Klasse (1,9 %) an den Stuttgarter Autobauer. Dritter wird der VW T-Roc, der bei den Zwei- bis Dreijährigen eine Mängelquote von 2,0 Prozent aufweist.

Soll ich jetzt noch ein Verbrenner kaufen? ›

Da das Verbot erst 2035 gelten soll und noch nicht endgültig entschieden ist (da die EU-Staaten zustimmen müssen), dürfte es kein Fehler sein, jetzt einen Verbrenner zu kaufen, um ihn beispielsweise drei bis vier Jahre zu nutzen. Kaufentscheidungen ab 2030 sollten hingegen sehr genau abgewogen werden.

Ist Strom günstiger als Benzin? ›

Ein gängiges Elektroauto verbraucht auf 100 km gut 19 kWh bei einem durchschnittlichen Strompreis von 39 Cent je kWh. Ein vergleichbarer Benziner braucht 7,7 Liter auf 100 km, wobei man in Deutschland von einem durchschnittlichen Benzinpreis von aktuell rund 1,90 Euro ausgehen kann.

Ist wallbox Strom teurer? ›

An einer ganz normalen Ladesäule hingegen sind es 20 Cent mehr, am Schnelllader kommen sogar bis zu 47 Cent oben drauf. Das ergibt 246 Prozent des Preises an der heimischen Wallbox – für genau den selben Strom.

Wird Strom teurer als Benzin? ›

Preissteigerungen von 60 Prozent und mehr für E-Auto-Strom

Laut Auto Bild müssen E-Auto-Fahrer demnach bald durchschnittlich mit mehr als 21 Euro Stromkosten für 100 Kilometer rechnen, während Benziner dafür etwas mehr als 14 Euro, gerechnet auf E10, schlucken.

Sind Elektroautos weniger reparaturanfällig? ›

Elektroautos haben einen wesentlich geringen Wartungsaufwand als herkömmliche Fahrzeuge. Inspektionen sind aufgrund des geringen Verschleißes seltener nötig und fallen längst nicht so umfangreich aus, wie es von Verbrennern bekannt ist. Das liegt zum einen daran, dass es weniger bewegliche Bauteile gibt.

Ist Wasserstoff die Zukunft für Autos? ›

Das Ziel des aktuellen Klimaschutzgesetzes schreibt im Verkehrssektor einen Rückgang der Emissionen von 40 bis 42 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Mit dieser Technologie allein – laut Umweltrat – unmöglich. Im großen Maßstab ist das Wasserstoff-Auto in näherer Zukunft also wohl eher nicht zu erwarten.

Welches ist das beste Elektroauto 2022? ›

Platz 1: Tesla Model Y – 22.555 Neuzulassungen

Das Crossover-Modell wird auch in der neuen Gigafactory in Grünheide gebaut.

Was spricht gegen Hybrid Auto? ›

Die Vorteile vom Hybriden im Vergleich zu Benzin- und Diesel-Autos liegen im tieferen Verbrauch und Schadstoffaufstoss innerorts. Nachteile weist er in den teureren Anschaffungskosten auf, dem hohen Gewicht sowie in der komplexeren, wartungsintensiveren Technik.

Welches E Auto ist das beste? ›

Welches ist derzeit das beste Elektroauto? Mit ihrem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zählen Tesla Model 3 und Renault Zoe zu den besten E-Autos auf dem Markt.

Wo soll der ganze Strom für die E-Autos herkommen? ›

Die Studie geht davon aus, dass dieser zusätzliche Energiebedarf von etwa 40 Terawattstunden jährlich fast vollständig durch erneuerbare Energien wie Solaranlagen und Windräder gedeckt werden könnte.

Wie lange muss ein E-Auto fahren um klimaneutral zu sein? ›

Damit liegen die Reichweiten der E-Autos bei durchschnittlich 150 bis 400 km. Und das Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren die Reichweite in etwa verdoppeln wird, also bis etwa 800 km erweitert werden könnte.

Wann amortisiert sich ein E-Auto? ›

Die Amortisationsdauer von Elektroautos liegt im Vergleich zu Benzinfahrzeugen je nach Strommix bei bis zu 3,6 Jahren. So lautet ein Ergebnis einer Analyse der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.

Wie lange braucht ein E-Auto um klimaneutral zu sein? ›

Bereits nach 30.000 Kilometern sei der Nachteil der energieintensiven Produktion des E-Autos egalisiert, so die niederländischen Forscher.

Ist das Elektroauto ökologisch sinnvoll? ›

E-Autos inzwischen im „grünen“ Bereich

So sind sich Expert:innen der Fachwelt im Hinblick auf die Umweltbilanz inzwischen grundsätzlich einig: Elektroautos verursachen deutlich weniger Treibhausgase als Verbrenner (Ausnahme: Länder mit einem schlechten Strommix).

Wie ist die Ökobilanz von Elektroautos? ›

Fazit: Je kleiner ein E-Auto ist und je weniger es verbraucht, umso besser fällt seine Ökobilanz aus. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet, sparen E-Autos beim Strommix etwa 25 bis 50 Prozent CO₂ gegenüber Verbrennern. Mit Strom aus regenerativen Energien sind sie ca. 50 bis 70 Prozent günstiger in der Ökobilanz.

Wann ist ein E-Auto sinnvoll? ›

Elektroautos sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit und die Antriebskosten sind geringer. Zusätzlich sind die Wartungskosten günstiger. Daher wird der Betrieb eines Elektroautos im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor im Lauf der Zeit immer günstiger.

Wie umweltfreundlich sind Elektroautos eine ganzheitliche Bilanz? ›

Beim kumulierten Energieaufwand schneiden Elektroautos besser ab als verbrennungsmotorische Fahrzeuge. Das liegt vor allem daran, dass sie aufgrund des hocheffizienten Elektromotors viel weniger Energie zum Fahren benötigen. Dies gleicht den höheren Energieaufwand bei der Fahrzeugherstellung mehr als aus.

Was ist umweltfreundlicher Diesel oder Elektro? ›

Elektroautos deutlich umweltfreundlicher als Verbrenner.

Wie nachhaltig ist ein Elektroauto? ›

Über den gesamten Lebenszyklus eines Pkw sind Elektrofahrzeuge bereits heute zu 20 bis 30 Prozent klimafreundlicher als benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge. Das zeigen Studien, die die Rohstoffgewinnung, die Herstellung der Bauteile und des Fahrzeugs, seine Nutzung als auch das Recycling einbeziehen.

Was ist umweltfreundlicher Hybrid oder Elektro? ›

Je nach Kapazität des Akkus können aktuelle Plug-in-Hybride zwischen 30 und 100 Kilometer weit rein elektrisch fahren. Das funktioniert in der Regel bei einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h. Deshalb haben Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge laut offizieller Verbrauchsnorm den geringsten CO2-Ausstoß unter den Hybrid-Autos.

Wie viel CO2 spart ein Elektroauto? ›

CO2-Bilanz von E-Autos: Alles eine Frage der Zeit und der Laufleistung?
AntriebBenzin
CO2-Emission in der Produktion, Wartung und Entsorgung2020: ca 60 g/km 2030: ca 60 g/km
CO2-Emission im Fahrbetrieb (bspw. durch Ladestrom verursacht)2020: ca 170 g/km 2030: ca 150 g/km
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25 Oct 2021

Wie viel CO2 stößt ein E Auto pro Kilometer ungefähr aus? ›

Der Herstellungsprozess des E-Autos ist mit 51 Gramm CO₂-Äquivalent pro Kilometer für den Stromer zwar deutlich klimaschädlicher als der des Mercedes mit 32 Gramm. Beim Fahren fallen allerdings nur 40 Gramm pro Kilometer an - beim Mercedes-Diesel dagegen 228.

Wie viel CO2 stößt ein Auto pro km aus? ›

Durchschnittlicher Ausstoß eines Autos: CO2 in kg pro 100 km (Kraftstoffverbrauch in Liter)
StadtverkehrAutobahn
Diesel-Pkw
Kleinwagen14 (4,5)13 (4,1)
Mittelklasse21 (6,8)16 (5,2)
Oberklasse28 (8,9)26 (8,5)
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Wie lange hält ein E-Auto? ›

Moderne E-Autos sind mit hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet, die eine lange Lebensdauer versprechen. Eine Laufzeit von acht Jahren bzw. 160.000 Kilometern mit mehr als 70 Prozent der ursprünglichen Speicherkapazität sind vom Hersteller garantiert.

Kann man beim E-Auto die Batterie wechseln? ›

Zunächst wird die im Unterboden sitzende Batterie des Elektroautos entfernt, dann wird ein voller Akku eingesetzt. Das alles soll in nicht einmal fünf Minuten passieren. Der leere Akku wird dann wieder geladen und kann später in ein anderes Fahrzeug eingebaut werden.

Welches ist das nachhaltigste Auto? ›

Erdgasautos am umweltfreundlichsten

Und welche Autos stehen ganz oben auf der Liste der im letzten Jahr getesteten Fahrzeuge? Es sind zwei Erdgasautos (CNG)! Auf Rang eins befindet sich der Seat Leon TGI, knapp dahinter der VW Golf TGI. Für die Prüfingenieure des ADAC ist das wenig überraschend.

Ist ein Elektroauto umweltfreundlicher als Verbrennungsmotor? ›

Dass Elektroautos umweltfreundlicher sind als moderne Verbrenner, ist nämlich keineswegs erwiesen. Auch die Studienlage ist durchaus unterschiedlich: Eine hohe Klimafreundlichkeit bilanzierte 2020 eine viel zitierte Studie der TU Eindhoven, die im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen erstellt wurde.

Warum E-Autos nicht nachhaltig sind? ›

Auch Elektroautos sind aus Stahl und Kunststoff gebaut, da fällt natürlich schon eine Menge CO2 und Feinstaub an. Besonders umweltschädlich ist aber die Produktion der Batterie, allein dabei verursacht ein E-Auto schon mehr Feinstaub als ein Verbrenner.

Warum ist Elektromobilität nicht nachhaltig? ›

Bei jedem Schritt muss sehr viel Energie eingesetzt werden, auch fallen dabei große Mengen an giftigen, häufig sogar radioaktiven Rückständen an. Eine weitere Achillesferse bei der Nachhaltigkeit von Elektromobilität ist die Batterie der Fahrzeuge.

Warum kein Hybridauto? ›

Der Kraftstoffverbrauch von Hybrid-Autos steigt im Winter, weil der Verbrennungsmotor länger braucht, um auf verbrauchsgünstige Betriebstemperaturen zu kommen. Dadurch kann der Verbrauchsvorteil des Elektroantriebs von Hybridfahrzeugen stark schrumpfen.

Was spricht gegen Hybridauto? ›

Die Vorteile vom Hybriden im Vergleich zu Benzin- und Diesel-Autos liegen im tieferen Verbrauch und Schadstoffaufstoss innerorts. Nachteile weist er in den teureren Anschaffungskosten auf, dem hohen Gewicht sowie in der komplexeren, wartungsintensiveren Technik.

Was ist besser Plug-in-Hybrid oder Elektro? ›

Einen großen Vorteil bietet der Plug-in-Hybrid im Vergleich zum Elektroauto beim Thema Reichweite: Während die elektrische Reichweite meist nur etwa 40 bis 60 km beträgt, kommen Plug-in-Hybride insgesamt oft bis zu 800 km weit. Elektroautos haben zum Vergleich meist Reichweiten um die 300 km.

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1. So gelingt die Energiewende | Prof. Dr. Anton Gunzinger
(OST – Ostschweizer Fachhochschule)
2. Online Seminar - Wie entwickelt sich die betriebliche Mobilität?
(Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)
3. Lohnt sich unsere Solaranlage mit Speicher? (2-Jahres-Bilanz)
(Sonne Tanken)
4. Verantwortung: Klimaschutz in der Elementarbildung" - MOBILITÄT 1 - MMAg. Harald Messner - 18.5.21
(Klimabündnis Steiermark)
5. Markt - die ganze Sendung | 29.08.2022 | Markt | NDR
(NDR Ratgeber)
6. "Zukunft.Energie.Wende" - ITAS-Themenabend technik.kontrovers
(ITAS | Institute for Technology Assessment)

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Author: Arline Emard IV

Last Updated: 10/06/2022

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